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Teilnehmerrekord beim ersten Nutzerbeirat 2010

Mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 24. Februar 2010 der erste Nutzerbeirat in diesem Jahr in den Räumen des Bundesministeriums der Finanzen in Bonn statt.

Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Vorstellung der neuen Version der Lucom Interaction Platform (LIP) 3.1 und der Angebote des Bundes für den Umstieg auf diese.

Eröffnet wurde der Nutzerbeirat um 10 Uhr von Herrn Schulmeyer, Projektleiter des FMS im ZIVIT.

Herr Schulmeyer erläuterte in diesem Zusammenhang als Ergebnis der Ausschreibung des Dienstleitungsvertrages bis 2011 die neue Zusammensetzung des Konsortiums. Die Materna GmbH verantwortet als Generalunternehmer zusammen mit dem Produkthersteller Lucom, Siemens IT Solutions and Services (SIS) und der Proximity Technology GmbH die komplette Wertschöpfungskette des FMS.

Anschließend erfolgten die Präsentationen folgender Themen:

LIP 3.1 (LUCOM)

Präsentation "LIP 3.1"

Herr Leßmann, Geschäftsführer der Lucom GmbH, stellte zunächst die neue Version der LIP 3.1 vor. Er erläuterte die Erweiterungen und Neuerungen, wie z. B. die Sortierung A-Z für Ordner und Formulare, den Reporting Service und den Document Generation Service als bereits implementierte Alternative zum Druck mit StreamServe. Details entnehmen Sie bitte der Präsentation von Herrn Leßmann.

zur Präsentation "Aus FormsForWeb wird die Lucom Interaction Platform"

Erfahrungen mit Migrationen auf LIP 3.1 (Proximity)

Im nächsten Tagesordnungspunkt präsentierte Herr Driesen von der Proximity Technology GmbH die Migrationserfahrungen auf die LIP 3.1 am Beispiel des Projekt ELAN-FIPS. Die vollständige Präsentation von Herrn Driesen finden Sie hier:

zur Präsentation "Migration ELAN-FIPS auf die LIP 3.1"

Angebot des Bundes für Migration (ZIVIT)

Im Hinblick auf die Migration auf die LIP 3.1 stellte Herr Schulmeyer kurz das Angebot des Bundes vor. Zusätzlich zur zentralen Basis-Upgrade-Schulung + Document Generation Service wird auch externe Unterstützung zur Migration angeboten.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an zukünftigen Schulungen haben, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

Haben Sie Interesse an externer Unterstützung zur Migration? Dann wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Schulmeyer.

Schulungen und Zertifizierungen (LUCOM)

Mit der neuen Version LIP 3.1 wurde das Schulungskonzept überarbeitet, so dass ein auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmtes Spektrum an Schulungen angeboten werden kann.

Herr Lori von der Lucom GmbH präsentierte das neue Schulungskonzept, sowie die Inhalte und Voraussetzungen der jeweiligen Schulungen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Zertifizierungen (LIP 3.1 Certified Designer und LIP 3.1 Certified Professional) zu erwerben. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Präsentation von Herrn Lori:

zur Präsentation "Schulungen und Zertifizierungen"

Praxisbeispiel "ZUKINI" (ZIVIT)

Herr Lambrecht und Herr Schulmeyer stellten im Anschluss das Projekt "ZUKINI - IT-Unterstützung zum Zukunftsinvestitionsgesetz" vor.

Die Einlieferung der geforderten Daten erfolgt über eine WebService-Schnittstelle und der Prüf-Workflow wird mit dem Fomular-Management-System mit Hilfe von FFW-SQL-Service und Oracle Procedures realisiert. Als Besonderheit wurde der von Lucom entwickelte Datenbrowser komplett in einem Formular umgesetzt, so dass ein individuelles Layout und diverse Zusatzfunktionen ermöglicht werden konnten.

Einen kurzen Einblick in dieses Praxisbeispiel erhalten Sie mit der Präsentation:

zur Präsentation "ZUKINI"

Praxisbeispiel "UBA BattG" (Materna)

Ein weiteres Beispiel für die praktische Anwendung von FormsForWeb zeigte Frau Kampen von der Materna GmbH.

Sie veranschaulichte Besonderheiten des Projektes „Umweltbundesamt – Batteriegesetz-Melderegister“, u. a. die Selbstregistrierung mit Benutzerfreischaltung per Link in E-Mail, sowie die Schnittstelle zu MACH. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Präsentation.

zur Präsentation "Umweltbundesamt – Batteriegesetz-Melderegister“

Web-Signer-Applet (BOS) (Proximity)

Herr Driesen stellte anhand des Anmelde- und Erhebungsbogen zur Prüfung der Abgabepflicht und der Höhe der Abgabe nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) die Signaturfunktion mit dem Governikus Web Signer vor.

Der Governikus Web Signer kann als Applet in Internetseiten integriert und dann direkt im Browser genutzt werden. Sofern Java auf dem Rechner des Nutzers installiert ist, kann der Governikus Web Signer alternativ als Java Web Start Anwendung eingesetzt werden. Einzelne Optionen, wie zum Beispiel das Signaturformat, können fest eingestellt oder dem Benutzer zur Auswahl gestellt werden.

Die Anwender der neuen Lösung benötigen als Schlüssel entweder eine Signaturkarte oder einen Softwareschlüssel. Die Demo von Hernn Driesen finden Sie hier:

zur Demo "Web-Signer-Applet (BOS)

Der "Neue Personalausweis" (SIS)

Anschließend stellte Herr Günther von Siemens IT Solutions and Services die Nutzung der Funktionalität des „Neuen Personalausweises“ im Formular-Management-System vor.

Präsentation "Das Formularmanagementsystem des Bundes und der neue Personalausweis"

Darüber hinaus teilte Herr Günther mit, dass im Moment die Arbeiten mit Hochdruck an einem ShowCase zu diesem Thema laufen. Der ShowCase soll erstmals im Rahmen der CeBIT 2010 präsentiert werden.

Derzeit ist geplant, den Live ShowCase am Stand des BMI (Public Sector Parc in Halle 9, Stand B60) vom 02. - 06. März 2010 und am Stand der Fa. Materna (Public Sector Parc in Halle 9, Stand C68) am 04. März 2010 zu präsentieren.

Interessenten, die die Möglichkeit zur Information und zu Gesprächen nutzen wollen, sind herzlich eingeladen, bei den Herren

Henning Günther
oder

Dieter Steinwender (Materna GmbH)

den letzten Informationsstand darüber abzufragen, wann und wo im Rahmen der CeBIT die Präsentation möglich ist. Nutzen Sie die Möglichkeit, diese Innovation live zu erleben. Die Veranstalter freuen sich auf Ihren Besuch.

zur Präsentation "Das Formularmanagementsystem des Bundes und der neue Personalausweis"


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